Archiv für die Kategorie ‘Aktiv’

Von Butt Rettler, Eva Herman und dem Gefängnis mit Idyllegarantie

Freitag, 30. Juli 2010

Michael Gantenberg ist Autor, Moderator, Journalist, lustig – ein vielseitig wort-talentierter Mensch. Ach ja, den Grimme-Preis hat er auch schon, für “Ritas Welt” mit Gaby Köster.

Der Mann war zwei Stunden zu Gast im eldoradio*-Studio. Herausgekommen ist eine unterhaltsame Doppelstunde über sein neues Buch “Zwischen allen Wolken”, die Anfänge seiner Karriere, und die Frage, für welchen deutschen Comedian er auf gar keinen Fall schreiben würde.

Wer die Sendung nicht im Original hören konnte: Hier ist der (aus Rechtegründen) musikbefreite Podcast.

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Der schönste Stau der Welt – online und bewegt

Montag, 19. Juli 2010

“Der schönste Stau der Welt”, die WDR-Reportage vom Still-Leben A40, ist jetzt auch online anguckbar.

Diesen Film hinzubekommen, war eine logistische Herausforderung für Autoren, Redakteure, Kameraleute, CutterInnen, Techniker, Kuriere und und und. Schließlich war die Haupt-Verkehrsader des Reviers dicht. Und zwischen Veranstaltungsende und Sendung lagen gerade einmal knappe fünf Stunden. Wenig Zeit für 30 Minuten Fernsehen.

Hier gehts zum Film in der WDR Mediathek.

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Was geht auf der A40?

Samstag, 17. Juli 2010

1LIVE-Moderatorin Sabine Heinrich

1LIVE-Moderatorin Sabine Heinrich

20.000 Tische, 200.000 Aktive, 1 Million Besucher: Das Still-Leben auf der A40 am Sonntag, 18.07.2010, wird das größte Spektakel der Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Damit das alles in geordneten Bahnen verläuft, haben die Organisatoren ein paar Regeln aufgestellt. Die hab ich mit 1LIVE-Moderatorin Sabine Heinrich in ihrer Sendung besprochen. Aus gutem Grund: Schließlich will Frau Heinrich in Bochum-Stahlhausen mit den Hörern auf der A40 frühstücken. Genau wie WDR2 in Dortmund-Dorstfeld, die Aktuelle Stunde im Duisburger Kreuz Kaiserberg und die drei Ruhrgebiets-Lokalzeiten in Dortmund, Essen und Duisburg.

Das Gespräch vom 16.07.2010 auf 1LIVE hier nochmal zum Anhören:

(c) WDR, 2010

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… und der Zukunft zugewandt. Ein Kommentar zu RUHR.2010.

Samstag, 10. Juli 2010

eldoradio* in Dortmund, das Campusradio, 07. Juli 2010: Ruhrreporter Björn Boch knurrt in einem Kommentar über RUHR.2010. Für ihn ist das alles Verharren im Gestern, überall Zechentürme, die Kulturhauptstadt nicht mit dem nötigen Blick in die Zukunft. Seine Meinung. Nur dass ich die so gar nicht teilen konnte.

Was ich denn dazu meine? Hier zu hören:

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Sommernacht der Superlative

Sonntag, 27. Juni 2010

100619_extraschicht02t_400200.000 Menschen an 50 Spielorten, dazu 200 Sonderbusse und -bahnen: Es war wirklich eine Sommernacht der Superlative, diese Extraschicht im Ruhrgebiet am 19. Juni.

Die Kulturhauptsstadt feierte ihr Sommerfest mit viel Theater, Musik, Feuer-, Licht- und Wasserspektakel und einer Artistikshow im Dortmunder Stadion. Dort habe ich die Street-Artists der UrbanatiX-Show vor und bei ihrem Auftritt begleitet. 5000 Zuschauer auf der Nordtribüne honorierten die atemberaubende Show mit Standing Ovations. Zurecht!

Insgesamt Sechs WDR-Reporter und Kamerateams waren in der Nacht unterwegs und haben die Höhepunkte zusammengetragen. Der Film “eXTRASCHICHT – Sommernacht der Superlative” steht jetzt auch in der WDR-Mediathek. Reinschauen lohnt sich!

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Wie geht’s 2011 weiter mit RUHR.2010?

Samstag, 26. Juni 2010

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Was bleibt von RUHR.2010, wenn 2010 vorbei ist? Fritz Pleitgen hat da eine Vision: “RUHR.2020″, ein solches Ziel sollte man sich stecken, sagte er im Interview mit der WDR-Lokalzeit aus Dortmund. Ein erneuter “großer Aufschlag in zehn Jahren”.

In der vergangenen Woche (Mitte Juni 2010) hatten Presseveröffentlichungen eine Debatte um die Zukunft der RUHR.2010 GmbH und ihres führenden Kopfes Oliver Scheytt losgetreten. Die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe zitierten ein internes RUHR.2010-Papier, nach dem Scheytt ein “Super-Kulturdezernent” fürs Ruhrgebiet werden könnte – an der Spitze einer weitergeführten RUHR.2010 GmbH.

100623_ruhr2010_04_220Fritz Pleitgen, Scheytts Mit-Geschäftsführer, erteilte solchen Plänen eine Absage. Gleichwohl müssten der Geist der Kooperation, die Bündelung der Kräfte für gemeinsame Anstrengungen erhalten bleiben. Pleitgen wandte sich klar gegen “Rosinenpickerei” einzelner Städte, die sich gut laufende Projekte einverleiben wollen.”Das wäre töricht”, so der ehemalige WDR-Intendant wörtlich.

100623_ruhr2010_01_220Den – nach Pleitgens Worten – “höchst attraktiven Standort Metropole Ruhr” haben in den vergangenen Monaten schon hunderttausende Menschen erlebt. SchachtZeichen, Extraschicht, Ruhrfestspiele, Lichtkunst-Biennale und im Juli das Still-Leben auf der A40: All diese Projekte wurden gemeinsam von vielen Menschen aus dem Ruhrgebiet gestemmt. Sie haben Bilder nach außen getragen, die das Image des Ruhrgebiets verändern helfen.

Den Beitrag und das Interview mit Fritz Pleitgen gibt es hier in der WDR Mediathek.

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Das Revier trägt Ballon

Donnerstag, 27. Mai 2010

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Es ist die bislang spektakulärste Aktion der Kulturhauptstadt RUHR.2010: Schachtzeichen.

311 gelbe Ballone schweben über vielen (ehemaligen) Zechenschächten des Reviers. Die Menschen freuen sich daran, am Auftakt-Tag war viel los auf den aussichtsreichen Halden und zu Füßen der Ballone.

Für die hier und heute-Reportage “Das Revier trägt Ballon” haben wir Verantwortliche der Schachtzeichen am Premierentag begleitet: den Projekterfinder Dr. Volker Bandelow und Luftbildarchäologe Dr. Baoquan Song. Die Reportage zu sehen gibt es hier in der WDR Mediathek.

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Hochdekokrierte Hamster

Sonntag, 16. Mai 2010

Zwei Hamster rocken ein Filmfest: Die zwei namenlosen Helden des Kurzfilms “Die neue Waschmaschine” waren die heimlichen Stars der 68. Deutschen Filmfestspiele in Krefeld.

Das ist das jährliche Festival der nichtkommerziellen Filmemacher hierzulande. Ein buntes Familientreffen engagierter, begeisterter und begeisterungsfähiger Filmautoren, die mit einfachsten Mitteln ambitionierte und sehenswerte Streifen abliefern.

Der Mediengestalter Winfried Bellmann hatte mit seinem Hamster-7-Minüter im Jahr 2008 Diplom gemacht – und reüssiert damit seitdem regelmäßig auf Festivals im In- und Ausland. Unter 67 Werken aus ganz Deutschland sorgten die beiden Hamster mit ihrer Eroberung des ultimativen Laufrades (Waschmaschine) für Begeisterung bei Zuschauern und Jury. Am Ende gabs einen der sieben Filmpreise, den Sieg in der Publikumswertung und eine von fünf Weitermeldungen zum Internationalen Festival der nichtkommerziellen Filmemacher, zur UNICA.

Winfried Bellmann (zusammen mit Doreen Schweikowski) durfte sich außerdem über den FantEx-Wanderpreis für den besten Fantasy-/Experimental-Film freuen: “Timetravel Inc. E”.

Doch der Abräumer aus Erfurt stellte damit nicht die Leistung der anderen Filmemacher in den Schatten, die eine beeindruckende Zahl sehenswerter, emotionaler, informativer Filme aus verschiedenen Genres boten. Die anderen sechs Filmpreise vergab die Jury (Schauspielerin Dorothea Neukirchen, Fotograf Jürgen M. Wogirz und ich) an diese Filme:

  • In “Zwischen Licht und Schatten” zeichnet Fabian Gießler nach, wie sich die Demenz in die Beziehung eines Ehepaares schleicht. Sensibel und realistisch erzählt, mit feinem Humor und ohne rührselig zu werden, berührte Gießler Zuschauer und Juroren.
  • Ähnlicher Titel, ganz anderes Thema: “Lichterglanz und Feuerzauber” von Christine und Klaus Wilkerling schildert im Stil der klassischen Reportage ein abenteuerliches Ballon- und Lichterfest in Myanmar. Ganz nah dran, lassen die Autoren die Zuschauer mitfiebern und staunen. (weiterlesen…)
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Auf den Spuren des Kini

Sonntag, 02. Mai 2010

Wer durchs Allgäu fährt, kommt an Ludwig Zwo nicht vorbei.

Der legendäre Märchenkönig hat vor allem baulich seine Spuren hinterlassen. Immerhin drei Schlösser, ein zweimal pleitegegangenes Musicaltheater und – nach dem Kölner Dom – die zweitwichtigste Sehenswürdigkeit Deutschlands, Schloss Neuschwanstein.

Wir waren auf Kini-Tour – hier sind die kommentierten Bilder:

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Allgäu-Impressionen in HDR

Samstag, 01. Mai 2010

Eine ebenso faszinierende wie im Ansatz einfache Fototechnik: Man belichte dasselbe Motiv dreimal unterschiedlich und füge die besten Stellen der drei Versionen zu einer zusammen. Fertig sind die “HDR”-Fotos.

Bei meinem jüngsten Ausflug ins Allgäu habe ichs an einigen Stellen ausprobiert. Da stehen ja auch einige imposante Motive rum…

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