40 Jahre Journalistik als Dortmunder Studienfach

Das Institut für Journalistik (IJ) an der TU Dortmund hat seinen 40. Geburtstag gefeiert. Dafür haben haben Dirk Baxmann und Kai-Hendrik Haß in einem Videoclip die Philosophie des IJ auf den Punkt gebracht. Als Absolvent des Studiengangs Diplom-Journalistik durfte ich mitmachen.

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Castingshow für Mordopfer

„Anonym“ ist der zweite Krimi von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Ein Buch, das mich richtig begeistert hat. Warum, das hab ich auf WDR 2 erzählt.

„Anonym“ ist ungewöhnlich konstruiert. Nicht vorhersehbar. Und erzählt keine Geschichte, die wir schon zigmal gelesen haben, wenn wir Krimis mögen.

Castingshow für Mordopfer

Die Geschichte knapp zusammengefasst: Ein Serienkiller lässt im Internet darüber abstimmen, wer sein nächstes Opfer wird. Und zeigt den widerlichen Mord dann im Netz. Die Morde passieren in Hamburg, versetzen die Stadt in Angst und Schrecken. Das Drumherum spielt sich im Darknet ab, also in dem dunklen Teil des Internets, in dem du wirklich anonym sein kannst, sehr einfach Waffen und Drogen und was weiß ich nicht alles kaufen kannst. Und diesen Schutz der Anonymität, den treibt der Killer mit seiner Castingshow für Mordopfer auf die Spitze.

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Nichts ist je vergessen

Es geht ums Erinnern in “Nichts ist je vergessen” von Wendy Walker. Und dabei um eine junge Frau, für die Vergessen eigentlich ganz wünschenswert sein könnte. Ich habe das Buch auf WDR 2 besprochen:

Jenny Kramer hat das wohl Schlimmste erlebt, was einem jungen Mädchen passieren kann – sie ist vergewaltigt worden. Ihre Eltern wollen nur das Beste für Jenny, entscheiden sich deshalb für eine experimentelle Therapie: Sie geben ihr ein Medikament, das die Erinnerung an das Geschehen löscht. Oder besser: Das gar nicht erst zulässt, dass sich die Erinnerung im Gehirn festsetzt.

Erinnerungen weg – Wirkungen noch da

Klingt erstmal gut – wäre aber für den Leser langweilig, wenn’s klappen würde. Deswegen klappt das Nichts ist je vergessen weiterlesen

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Auftakt einer großartigen Trilogie

“Hades” ist der Auftakt einer Krimi-Trilogie von Candice Fox. Für mich das Beste, was ich seit der Millenium-Trilogie von Stieg Larsson gelesen habe. Habe ich bei WDR 2 so erzählt.

Grund eins: die wirklich spannende Handlung, die auf mehreren Zeitschienen abläuft. Heute und vor ein paar Jahrzehnten. Da passiert eine ganze Menge – und nicht alles ist am Ende des Buches aufgelöst, erklärt, beendet.

Grund zwei: die Sprache: Die ist rauh, Auftakt einer großartigen Trilogie weiterlesen

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Nie wieder sollst du lügen

Eine Warnung steht über diesem Krimitipp: “Nie wieder sollst du lügen”. So heißt er. Von Lena Avanzini. Da wird viel gelogen.Ungelogen aber alles, was ich darüber auf WDR 2 erzählt habe.

In diesem Buch haben Lügen keine kurzen Beine. Damit wären die Opfer noch gut bedient. Wir reden hier eher über tödlich verlaufende Autounfälle und abgetrennte Körperteile. Wer sowas tut, Nie wieder sollst du lügen weiterlesen

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Die eine blau, die andere im Koma

“Locked in: Wach auf, wenn du kannst” heißt der erste Krimi von Holly Seddon. Ich habe das Buch für WDR 2 als Krimitipp besprochen.

Im Mittelpunkt steht Alex Dale, eine Journalistin mit Alkoholproblem. Die aber trotzdem Geschichten schreiben will. Hier kümmert sie sich um die Koma-Patientin Amy.

Amy ist so alt wie Alex: Anfang 30. Sie kommt aus der gleichen Gegend. Amy wurde vor 15 Jahren entführt, gefunden, schwer verletzt und liegt seitdem in einer Art Koma. Gefangen in ihrem Körper, ohne Verbindung zur Außenwelt. Daher auch der Titel des Buches “Locked in”. Alex möchte herausfinden, was damals wirklich mit Amy passiert ist, was die Geschichte dieser Frau ist, die hier weitgehend vergessen auf der Krankenstation liegt.

Schon früh am Tag betrunken

Da sie aber schon früh am Tag an die nächste Flasche Wein denkt, hat sie eigentlich jeden Tag nur ein paar Stunden Zeit, sich wirklich ernsthaft Die eine blau, die andere im Koma weiterlesen

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Prost, „der Papa“ ist tot!

Zum 500. Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebots fürs Bier hab ich den passenden Krimi für WDR 2 besprochen: “Reinheitsgebot” heißt der neue von Thomas Neumeier. Dieser bayerische Regionalkrimi aus dem Altmühltal nimmt uns mit in die Brauerszene.

Außerdem schleicht sich ein wendiger Schatten über die Dächer der Stadt. Er scheint Gefallen daran zu finden, den reiferen Damen von Beilngries im Altmühltal in die Fenster zu gucken. Das ist schäbig und ein bisschen gruselig, denn wir Leser erfahren lange nicht, was dieser “Schatten” davon hat, was genau ihm das gibt. Er ist nicht, wie man erstmal Prost, „der Papa“ ist tot! weiterlesen

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Fürchte dich!

“Fürchte dich” fordert uns der britische Thriller-Autor James Carol in unserem heutigen Krimitipp auf. Ein Buch, das uns in die feine, exklusive Gesellschaft Hollywoods mitnimmt. Aber unter widrigen Umständen. Ich habe das Buch für WDR 2 besprochen.

Wir befinden uns im Alfie’s. Einem der exklusivsten Restaurants von Los Angeles. Selbst die wichtigsten Leute Hollywoods müssen hier Monate auf einen freien Tisch warten. Und jetzt sitzt die High Society der Traumfabrik hier plötzlich unter nicht mehr ganz so exklusiven Bedingungen fest: keiner mehr in der Küche, nackt bis auf die Unterwäsche, ein Geiselnehmer mit Waffe Fürchte dich! weiterlesen

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Horror in der englischen Pampa

In seinem 13. Fall verschlägt es Mark Billinghams Ermittler Tom Thorne in eine Kleinstadt, in der nach einer mutmaßlichen Entführung Angst und Misstrauen um sich greifen. Für WDR 2 hab ich den Krimi besprochen.

Es ist ein Albtraum in einem kleinen Ort: Zwei junge Mädchen sind verschwunden. Die ganze Dorfgemeinschaft ist in Aufruhr, alle Fremdenzimmer von Journalisten und Polizisten belegt. Die Gegend wird durchsucht und durchkämmt. Und natürlich blüht das Misstrauen. Denn allen ist klar: Das muss einer von ihnen gewesen sein. Einer, den alle kennen.

Das Böse in der heilen Welt

Das ist ein klassisches Motiv im Krimi: Das Böse bricht in die kleine heile Welt ein. Und das ist hier wunderbar gelungen. Der Autor

Horror in der englischen Pampa weiterlesen

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Das bringt der ESC 2016 – ein Radiotalk.

Der Ire raus, der Russe haut richtig auf die Sahne, Jamie Lee bleibt blass. Aber ein 17-Jähriger und eine Australierin stechen heraus.

Das und mehr hab ich auf WDR 2 mit Uwe Schulz besprochen. Hier zum Nachhören:

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Der ESC-Check 2016

Ich habe mich zum Beginn der ESC-Woche mal wieder durch die Teilnehmer 2016 gehört. Fazit: Kein besonders starker Jahrgang. Nicht viele besondere Nummern dabei. Viel Pop. Viel Vorhersehbares.

Meine Favoriten kommen aus Schweden, Frankreich, tatsächlich Russland, und Australien. Da bin ich mir mit den Buchmachern ziemlich einig. Offenbar ist mein Musikgeschmack wirklich ziemlich mainstreamig.

Hier aber alle Songs im Einzelcheck:

Erstes Halbfinale (10. Mai 2016)

Armenien: Iveta Mukutschjan – LoveWave

Kein Ohrwurm, aber ein Song, der sicht steigert, der nicht vorhersehbar ist. Die Geige überrascht. Und passt irgendwie. Mich hat das gut unterhalten. Und bei der russischen Jury ja offenbar schon für Begeisterung gesorgt, Der ESC-Check 2016 weiterlesen

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Herbert – und warum wir Ruhris ihn so lieben

Am 12. April 2016 ist Herbert Grönemeyer 60 geworden. Und ich durfte ihm öffentlich huldigen. Ich bin nicht sooo leicht zu begeistern, aber Grönemeyer schafft das seit mehr als 20 Jahren.

Was das ist zwischen Herbert und uns Ruhris, und warum seine Konzerte viel mehr sind als zwei Stunden Musik, das hab ich in einem „WDR 2 Spezial“ mit Cathrin Brackmann besprochen. Hier nachzuhören:

Und für einen kleinen Eindruck hier eine Anekdote vom Konzert am 19.06.2015 im Bochumer Stadion. Grönemeyer erzählt, wie sie ihn erst nicht wollten in manchen Plattenläden in Bochum. Damals, als er noch erfolglos Alben veröffentlichte:

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Grip und N.: Wer ist der Schwede?

„Der Schwede“ von Robert Karjel ist ein Krimi mit einer sehr entschlossenen Hauptfigur: Ernst Grip, Geheimagent und königlicher Leibwächter in Schweden. Er ist auf der Suche nach der Lösung seines aktuellen Falls – und nach sich selbst.

Auf WDR 2 habe ich „Der Schwede“ als Krimitipp besprochen:

Ernst Grip ist Polizist, Geheimagent in der Leibgarde des schwedischen Königs. Dieser Job ist aber eher Nebensache, denn Grip wird dienstlich aus Stockholm in die USA geschickt. Warum, das weiß er gar nicht so genau. Und auch die Frau vom FBI, die sich um ihn kümmert, sagt erstmal nichts. Sie geht lieber koreanisch mit ihm essen. Und fliegt mit ihm noch ein paar Stunden weiter – immer noch ohne nähere Hinweise auf seinen Auftrag.

Eingeflochten in diese Handlung im „Hier und Jetzt“ erfahren wir in Rücksprüngen Details aus Grips Vergangenheit. Vor allem über verstörende Momente auf seiner Suche nach sich selbst, seinen wirklichen Wünschen und Bedürfnissen.

Wer ist denn nun „Der Schwede“?

Aber Grip ist nicht die alleinige Hauptfigur. Und auch nicht der einzige, der mit dem Buchtitel gemeint sein könnte. Wir kommen nämlich auch noch N. ein bisschen näher. Der heißt wirklich so in dem Buch. N. überlebt an Weihnachten 2004 den Tsunami in Thailand. Wir tauchen als Leser in seine Gedankenwelt ein – und die ist erstmal so wirr und undurchschaubar, wie die Gedanken eines Traumatisierten wohl sind. Was uns schnell klar wird: Der Tsunami stellt N.s Leben auf den Kopf. Macht aus ihm einen anderen, lässt ihn Dinge tun, die vorher so gar nicht zu ihm gepasst hätten.

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Die schützende Hand

Der achte Fall für Georg Dengler ist ein sauber recherchierter Krimi, der mitten aus dem echten Leben kommt: Es geht um die angebliche Mordserie des NSU-Trios Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe. Spannend, lesenswert und erhellend.

Auf WDR 2 war dieser Beitrag ein Krimitipp.

Dieser Krimitipp kommt mitten aus dem echten Leben, mitten aus den Nachrichten. Es geht um die angebliche Mordserie des NSU-Trios Mundlos/Böhnhardt/Zschäpe.

Die beiden Uwes – Mundlos und Böhnhardt – waren in Erfurt kurz nach einem Banküberfall tot in einem ausgebrannten Wohnmobil gefunden worden. Sie hätten sich umgebracht, heißt es, und den Camper angezündet. Einer hat da so seine Zweifel. Georg Dengler ermittelt. Privatdetektiv, früher beim BKA und totaler Gerechtigkeitsfanatiker. Der bekommt anonym den Auftrag, den Tod von Mundlos und Böhnhardt im Wohnmobil in Erfurt nochmal zu überprüfen. Denn da sei was faul, es sei alles nicht so gelaufen, wie die Behörden in ihren offiziellen Versionen behaupten.

Versäumnisse und Ermittlungspannen im Fall Böhnhardt/Mundlos

“Verschwörungstheorie”, denkt Dengler. Denn erstmal erscheint ihm das alles plausibel, was Polizei und BKA veröffentlichen. Doch er schaut genauer hin und entdeckt logische Brüche, Riesenpatzer, gigantisches Behördenversagen: Der zeitliche Ablauf passt nicht. “Es kann so nicht geschehen sein, da der Zeitkorridor von 20 Sekunden zu schmal ist. Es ist nicht möglich, innerhalb von 20 Sekunden Mord, Brandstiftung und Selbstmord zu begehen.” Die Opfer wurden nicht geborgen. “Es wurde kein Notarzt gerufen. Bei der ganzen Aktion war kein Arzt dabei.” Und am unglaublichsten: Das Wohnmobil, in dem zwei offenbar tote Männer lagen, wurde nicht abgesperrt, fotografiert und gründlich untersucht. Sondern mitsamt den Leichen auf einen Abschlepp-Lkw geladen und in eine Halle beim Abschleppunternehmen gestellt. Geht man so mit einem Tatort um?

Schorlau holt seine Informationen aus den offiziellen Akten

Man sollte meinen, da hat der Herr Schorlau als Autor eine rege Phantasie. Aber leider kann man sich sowas nicht ausdenken. Das hat er alles aus realen Akten des Falles Mundlos/Böhnhardt. Das ist jetzt auch alles nicht wirklich neu, da hat es schon ARD-Dokumentationen drüber gegeben und Parlamentarische Untersuchungsausschüsse haben sich damit beschäftigt. Der Öffentlichkeit ist das alles nicht so bewusst – und Konsequenzen gabs auch noch keine. Weil immer wieder Verbindungen zu deutschen Geheimdiensten auftauchen. Zum Verfassungsschutz in Thüringen zum Beispiel, zum BND und so weiter. Und die – es sind Geheimdienste – mauern. Lassen sich nicht in die Akten gucken. Wie eng ihre Verbindungen in die ostdeutsche Neonazi-Szene waren und sind. Was sie gewusst und gesteuert haben.

An der Stelle fängt jetzt die dichterische Freiheit des Krimiautors an: Im Buch stellt sich der Fall mit seinen Drahtziehern am Ende deutlich klarer dar, als in der bundesdeutschen Wirklichkeit Ende 2015.

Sauber recherchierter, achter Fall für Georg Dengler

Wolfgang Schorlau ist nicht als Verschwörungstheoretiker bekannt, im Gegenteil. Er recherchiert sehr gründlich, dokumentiert das auch in seinen Büchern immer exakt mit Fußnoten. “Die schützende Hand” ist auch schon Georg Denglers achter Fall. In den bisherigen ging es um so brisante wie mysteriöse Geschichten wie zum Beispiel die RAF-Morde, das Oktoberfest-Attentat oder Menschenversuche der Pharmaindustrie.

Fazit: Spannend, lesenswert und erhellend.

Wolfang Schorlau
Die schützende Hand
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-462-04666-3
Preis: 14,99 Euro

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Puller sucht Puller

Der Militärpolizist John Puller muss sich um eine Flucht aus dem sichersten Militärgefängnis der USA kümmern. Das Pikante: Der Geflohene ist sein Bruder Robert Puller – ein rasanter Thriller aus der Welt des US-Militärs.

Auf WDR 2 hab ich mich im Krimitipp mit Johannes Simon drüber unterhalten:

Zum Stolz ihres hochdekorierten Vaters John senior sind sie beide angesehene Militärangehörige. Robert sogar mit den besten Aussichten auf diverse Sterne – bis er wegen Hochverrats verurteilt wird und ins Gefängnis kommt. Ins bestgesicherte Militärgefängnis der USA. Aber aus dem kann er zu Beginn des Buches entkommen – als Erster überhaupt.

Ermittlungen gegen den eigenen Bruder

Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, dass dann der Bruder gegen ihn ermitteln soll, ihn finden soll. Stichwort „Befangenheit“. Das denkt sich John Puller auch, als er auf den Fall angesetzt wird. Aber es scheint bei seinen Vorgesetzten Interessierte zu geben, die glauben, dass er als Bruder am ehesten die Chance hat, Robert zurück ins Gefängnis zu bringen. Und wenn die das befehlen, dann folgt er, da ist er ganz Soldat.

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Ein Buch wie ein Sturm an der See

Das Buch spielt am Meer, am Strand. Und ist doch alles andere als ein Sommerbuch. „Meine Seele so kalt“ ist der Debütroman der Britin Clare Mackintosh und hat auch mich begeistert. Auf WDR 2 habe ich es im Gespräch mit Jürgen Mayer vorgestellt.

Dieses Buch – und da bleiben wir beim Thema Meer und Strand – ist wie ein Sturm an der See. Das fängt vergleichsweise klein und leise an mit etwas Wind und dunklen Wolken, schwillt immer weiter an, man ahnt noch gar nicht die Dimensionen, irgendwann braust und tobt es um dich herum – und am Ende ist Stille. Ruhe. Aber nicht unbedingt Frieden.

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Ferien-Seriencheck: Homeland S5, Quantico

Weihnachtsferien: Zeit für ein bisschen Bis-in-die-Nacht-Seriengucken. Ich hab zwei richtig gute Sachen gesehen für Menschen, denen Jack Bauer mit 24 fehlt.

Homeland Season 5: Die beste Staffel

Mir war – und da gibt es viele, die das anders sehen – mir war die bipolare Carrie ja immer ein bisschen zu schräg bisher, zu sehr neben der Kappe. In Staffel 5 nun nimmt sie brav ihre Pillen und Ferien-Seriencheck: Homeland S5, Quantico weiterlesen

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Irrer Killer auf Europareise

Mit Krimis über Serienkiller, die ihre Opfer brutal misshandeln, kann ich eigentlich gar nix anfangen. Dafür gibts da einfach zu viele von. Aber “Zerschunden” von Michael Tsokos ist anders.

Deswegen hab ich den Thriller für WDR 2 als Krimitipp empfohlen.

Story

Ein offenbar irrer Killer reist durch Europa und bringt alte Frauen an ihren Wohnungstüren um. Scheinbar wahllos. Wertvolle Beute macht er dabei nicht. Aber er beschriftet seine Opfer. Schreibt

Irrer Killer auf Europareise weiterlesen

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Meisterwerk, zweiter Teil

„Das Kartell“ von Don Winslow. Ein Roman ganz nah an der Wirklichkeit. Thema ist der Drogenhandel in Mexiko, der Krieg der Kartelle untereinander und wie deren Geld die ganze Gesellschaft durchsetzt, ja zersetzt. Harter Stoff, den ich für WDR 2 empfehlen durfte:

Story

Es geht um den mexikanischen Drogenkrieg zwischen 2004 und 2012. Das Land ist aufgeteilt in Territorien verschiedener Gruppen, das sind die Kartelle. Da haben sie faktisch das Sagen, erpressen Meisterwerk, zweiter Teil weiterlesen

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Immer wenn sie Pillen nehmen: Der Blogger

“Der Blogger” ist unser heutiger Tipp für Sie. Ein Krimi um einen Mann, der Skandale enthüllt. Nicht als Zeitungsredakteur oder Journalist beim Radio oder Fernsehen, sondern als Einzelkämpfer im Internet.

Seine Gegner sind nicht, wie im echten Leben letztens bei netzpolitik.org, die Geheimdienste, sondern die Pharmaindustrie. Dabei stellt der Krimi von Patrick Brosi auch die Frage, wem wir eigentlich glauben können, wer von wem instrumentalisiert wird. Ich hab das Buch für WDR 2 besprochen. 

Story

Ein Blogger ist verschwunden, der dramatische Enthüllungen über einen Pharmakonzern angekündigt hatte. Ein Leiche wird im Titisee gefunden. Der Blogger? Oder wäre Immer wenn sie Pillen nehmen: Der Blogger weiterlesen

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